Baiersdorfer Umweltpreis

Allgemeines
Preisträger 2013
Preisträger 2009
Preisträger 2008

 


 

Allgemeines

Der Baiersdorfer Umweltpreis der Ökologischen Wählergemeinschaft wird seit 2008 an Baiersdorfer Bürgerinnen und Bürger verliehen, die in ihrer Stadt besonderes Engagement im Bereich Umwelt (Naturschutz, Klimaschutz,...) gezeigt haben.
Preisträger können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen (z.B. Schulklassen, Kindergärten oder Vereine) sein.
Vorschläge sind bis zum 30.09. eines Jahres beim Vorsitzenden der ÖWG einzureichen.
Über die Preisvergabe entscheiden der Vorstand der ÖWG und der Fraktionssprecher. Leider konnte der Preis bisher nur dreimal verliehen werden, da sich nicht genügend Bewerber und Bewerberinnen fanden.

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Preisträger 2013

Der Umweltpreis der Ökologischen Wählergemeinschaft Baiersdorf (ÖWG) wurde dieses Jahr an Herrn Schätzer und die Familie Mayer verliehen.
Die Preisträger dulden seit Jahren Schwalbennester an ihren Häusern und beweisen damit Toleranz gegenüber ihren gefiederten Mitbewohnern.
Gebäudebrüter brauchen mehr denn je den Schutz des Menschen, da z. B. durch Abbruch oder Umbau- und Neubauten mit fugenlosem Putz die Wohnquartiere der Vögel gefährdet sind.
Gebäude brütende Wildvogelarten stehen unter besonderem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG § 42). Dennoch werden ihre Nester oft einfach abgeschlagen, um Verschmutzungen zu vermeiden. Der Preis dient dazu, Kotbretter anzubringen bzw. anbringen zu lassen, die solche Verschmutzungen verhindern.
Die Preisträger freuten sich, dass die Schwalben ihnen mit dem Preis das sprichwörtliche Glück gebracht haben.

 

Preisverleihung Umweltpreis ÖWG 2013

(v.l.n.r.: Herr Sammet, Frau Mayer)

 

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Preisträger 2009

Zwei Preisträger wurden in diesem Jahr ausgezeichnet: Herr Helmut Seybert (Igelsdorf) sowie der Städtische Kindergarten "Seligmannstraße". Der Preis wurde am 09.12.2009 in feierlichem Rahmen im Feuerwehrhaus Igelsdorf überreicht.
Manfred Rubruck dankte in seiner Laudatio Herrn Seybert für dessen Einsatz um den Erhalt einer ortsbildprägenden Eiche in Igelsdorf. Mit Bildern angereichert zählte er auf, wer von der Eiche profitiert: "Die Eiche sorgt für gute Luft. Im Sommer spendet sie Schatten. Im Winter gibt sie dem Licht freie Bahn. Vögel, Insekten und viele andere Lebewesen fühlen sich in der Eiche zu Hause. Wenn im Herbst die Blätter fallen, finden unter ihrem Laub viele Tiere und Pflanzen ein geschütztes Winterquartier. Die Eiche gehört also uns Menschen nicht alleine! Menschen können sie schützen, beschädigen oder fällen. Damit tragen wir Verantwortung für sie. Diese Eiche hat gute „Paten“: Familie Seybert!"


Der Städtische Kindergarten "Seligmannstraße" wurde dafür ausgezeichnet, dass er am Projekt "Leuchtpol" teilnimmt, einem Projekt zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich. In mehreren Blöcken werden die Kinder (und Erzieher) zu Themen aus Energie und Umwelt informiert, dies zum Teil auch außerhalb des Kindergartens, beispielsweise in der Lias-Grube Unterstürmig. Ulrich Sammet, Vorsitzender der ÖWG, dankte in seiner Laudatio der Leiterin des Kindergartens Frau Pöhlmann sowie der Erzieherin Frau Benedikt für ihr Engagement und hob hervor, dass gerade bei den Kleinsten Sensibilisierung für die Thematik wichtig sei und der "zarte Keim für umweltbewusstes Handeln auf fruchbareren Boden" fällt, da diese Generation auch diejenige sein wird, die am meisten von den Folgen der Klimaveränderung betroffen sein wird.

 

Preisverleihung Umweltpreis ÖWG 2009

(v.l.n.r.: Herr Seybert, Frau Benedikt, Frau Pöhlmann, Herr Sammet)

 

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Preisträger 2008

Preisträger des Baiersdorfer Umweltpreises 2008 ist die Evangelische Kirchengemeinde.
Der Preis wurde am 09.12.2008 im Evang. Gemeindehaus in einer Feierstunde mit musikalischer Umrahmung und anschließendem Sektempfang übergeben. Stellvertretend für die Kirchengemeinde nahm Pfarrer Förster den Preis von Ulrich Sammet, Vorsitzender der ÖWG, entgegen.

In seiner Laudatio hob Herr Sammet die Arbeit der ÖKU-Arche hervor, auf deren Anregung ein Energieberater die Verbrauchsdaten der letzten Jahre untersucht hat, um gemeinsam zu überlegen, wie mit vergleichsweise geringen Mitteln Energie und auch Wasser einzusparen ist.
Denn "oft sind es Kleinigkeiten mit großer Wirkung und oft ist schon eine Verhaltensänderung der Nutzer aufgrund einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema, mit denen die Umwelt entlastet werden kann." In der Kirchengemeinde hätte sich eine handvoll Menschen zusammengesetzt und nachgedacht und dann auch gehandelt.
Einige Beispiele für die umgesetzten Maßnahmen: Herunterregulierung der Eckventile im Kindergarten zur Reduzierung des Wasserverbrauchs, Optimierung der Heizungseinstellungen (Vorlauftemperatur, Heizkurve, Nachtabsenkung) und vieles mehr.

 

Preisverleihung Umweltpreis ÖWG 2008

 

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